Berichte der Rottaler-Reservisten 2017
       
Rottaler Neujahrsempfang 2017

PNP 09.01.2017

Empfang der Reservisten

General a. D. Schelzig spricht im Artrium

General a.D. Peter Schelzig wird am 14. Januar die Rolle des Gastredners beim Neujahrsempfang der Reservisten-Kreisgruppe im Artrium übernehmen. − Foto: red

Bad Birnbach. Der Neujahrsempfang der Reser-visten-Kreisgruppe Rottal ist Jahr für Jahr Garant für verteidigungspolitisch interessante Vorträge von herausragenden Experten. Daran wird sich auch heuer nichts ändern.

Bei der Veranstaltung, die am Samstag, 14. Januar, im Artrium in Bad Birnbach über die Bühne geht, können die Reservisten die Reihe mit hoch- und höchstrangigen Offizieren der Bundeswehr als Gastrednern erfreulicherweise fortsetzen. Mit General a.D. Peter Schelzig kommt ein Offizier ins Rottal, der die Bundeswehr von der Picke auf bis zur höchsten Entscheidungsebene durchlaufen hat.

Besonders markant in seiner Karriere sind seine Tätigkeit als Kommodore des Jagdbomber-geschwaders 32 in Lagerlechfeld und sein Einsatz als Kommodore des Einsatzgeschwaders 1 während der Operation Allied Force im Rahmen des Kosovo-Konflikts. Dabei war er nicht alleine militärischer Führer, sondern selbst aktiver Kampfpilot auf den Waffensystemen Starfighter und Tornado.

In seiner letzten Funktion vor seiner Pensionierung am 28 .September 2015 war er stellvertretender General-inspekteur und Beauftragter für die Reservistenarbeit in der Bundeswehr. "Seine Ausführungen werden mit Spannung erwartet", so Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier in einer Pressemitteilung.− red

 

 

 

Rottaler Neujahrsempfang 2017

PNP 17.01.2017

Bundeswehr künftig noch mehr gefordert

Generalleutnant a.D. Peter Schelzig skizziert beim Neujahrsempfang der Reservisten Aufgaben der Truppe

von Gerhard Gruber

Beim Neujahrsempfang der Rottaler Reservisten: (von links) Landrat Michael Fahmüller, Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier, Generalleutnant a.D. Peter Schelzig, stellv. Landrat Klaus Jeggle (Passau), MdL Reserl Sem, Oberstleutnant Hans May, stv. Bürgermeister Franz Thalhammer, Major Michael Gestenecker und stellv. Landesvorsitzender im Reservistenverband, Werner Gebhard. − Fotos: Gruber

Bad Birnbach. Der Neujahrsempfang der Rottaler Reservisten im Artrium war wieder ein Glanzlicht im Reigen der Veranstaltungen im Kurort. Auch heuer hatte die Kreisgruppe um den Vorsitzenden und Stabsfeldwebel der Reserve, Alban Friedlmeier, mit Generalleutnant a.D. Peter Schelzig einen hochkarätigen Referenten gewonnen.

Cyber-Angriffe undAuslandseinsätzeMit Spannung wurden die Ausführungen des Hauptreferenten erwartet. Peter Schelzig war von 2009 bis 2013 Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos und von 2013 bis 2015 Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr sowie Beauftragter für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr. Eingangs beschäftigte sich der Redner mit der Terrorsituation in der Welt. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Cyber-Angriffe, auch auf die Bundeswehr. Cyberkriminalität würde zunehmend zu einem Problem, so der Redner. Deshalb wolle Innenminister de Maizière nun auch mit einer mobilen Einsatztruppe dagegen vorgehen.

Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kirchdorfer Männerchor unter Leitung von Jola Habereder.

Schelzig erinnerte an die Ausführungen des 2016 erschienenen Weißbuches "Zur Sicherheitspolitik und Entwicklung der Bundeswehr". Deutlich würde die Forderung nach intensiver Vernetzung militärischer und ziviler Fachleute. Für die Bundeswehr würden in Zukunft noch größere Aufgaben anstehen. Der zukünftige Präsident Donald Trump habe mit seinen Forderungen im Wahlkampf eine seit längerem vorhandene und parteiübergreifende Stimmung in den USA aufgegriffen und ein größeres Engagement der Bundeswehr gefordert. Die Sollstärke von 185000 Soldaten sei noch nicht erreicht.

Kritisch merkte der Referent die Verlagerung von Streitkräften in andere Landesteile an, die für Soldaten oft Nachteile brächten. Auch die Personalaufstockung bei Auslandseinsätzen sei eine Herausforderung. Und es sei nicht immer nachvollziehbar, dass trotz vorhandener Finanzmittel Ausrüstungsgegenstände nicht oder verspätet geliefert würden.

Der Generalleutnat a.D. sprach auch das Problem der fehlenden Fachkräfte an, sei es im IT-Bereich oder bei Flugzeugmechanikern. Abhilfe sei durch ein Mehrphasenmodell möglich. So könnte die Bundeswehr Berufsanfänger ausbilden und nach Ausbildung oder Studium diese Personen für eine bestimmte Zeit an sich binden. In einer zweiten Phase könnten die Fachkräfte in die Wirtschaft wechseln, stünden aber als Reservisten der Truppe zur Verfügung. In einem dritten Schritt wäre eine freie Arbeitsplatzwahl möglich.

Die Reihe der Grußworte hatte eingangs stellvertretender Bürgermeister Franz Thalhammer eröffnet. Für die Unterstützung bei der Flutkatastrophe im Landkreis dankte Landrat Michael Fahmüller der Bundeswehr und den Reservisten. Weiter meinte er, dass der Terror auch bei uns angekommen sei. Es müssten über Parteigrenzen hinweg Lösungen gesucht werden. Leben in einer Demokratie in Sicherheit und Frieden stelle ein hohes Gut dar, das es zu schützen gelte. Die Bundeswehr trage dazu bei, dass die Bürger Vertrauen in die Sicherheit des Landes hätten.

Ehrenschild für Oberstleutnant May

Stellvertretender Landrat Klaus Jeggle aus Passau erinnerte, dass 2016 zu den aktuell 32 Kriegen kein neuer dazu gekommen sei. Die Welt sei jedoch scheinbar noch mehr aus den Fugen geraten wie bisher. Frieden und Freiheit gäbe es nicht umsonst. Er zollte den Sicherheitskräften Anerkennung und Wertschätzung.

MdL Reserl Sem betonte, dass Deutschland nach wie vor ein Hort der Stabilität und des Wohlstandes sei. Man dürfe jeden Tag dankbar sein, "dass wir in Frieden und Freiheit leben können". Die Bundeswehr und die Reservisten würden dazu wesentlich beitragen. Sem erinnerte an die Flutkatastrophe. Hier zeigte sich die Verbundenheit der Soldaten und Reservisten mit der Bevölkerung.

Dass 2016 für die Bundeswehr eine Herausforderung gewesen sei, betonte Oberstleutnant Hans May, Kommandeur für regionale Aufgaben. Die Auslandseinsätze erforderten ein noch höheres Engagement der Truppe. Die Aufgaben würden weiter zunehmen und die Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr im Landesinneren sei noch nicht verstummt. Überrascht wurde May mit der Überreichung des Ehrenschildes der Kreisgruppe Rottal, nachdem in Kürze seine Dienstzeit endet. Werner Gebhard, stv. Landesvorsitzender der Reservisten, dankte der Kameradschaften für ihren Einsatz in der Fläche. Vorsitzender Friedlmeier und Bezirksvorsitzender Josef Schmied überreichten an Franz Schreiner und Johann Lang die Verdienstmedaille in Silber.

Am Ende wurde noch ein gut gefüllter Spendentopf an den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn, Josef Hofbauer, übergeben.

 

 

 

Besuch beim Geschwader 74 Neuburg a. Donau

PNP 02.02.2017

Einblick in die Welt der Luftwaffe

Vier Klassen der BOS/FOS Pfarrkirchen zu Besuch beim Geschwader 74 in Neuburg an der Donau

Neue und authentische Einblicke in Fragen der militärischen Fliegerei und auch in die Ausbildung bei der Luftwaffe erhielten die Schülerinnen und Schüler der BOS/FOS Pfarrkirchen beim Taktischen Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg an der Donau. Organisiert hatten den Besuch Stabsfeldwebel Alban Friedlmeier (3. von rechts), Vorsitzender der Kreisgruppe Rottal im Reservistenverband. − Foto: red

Pfarrkirchen. Das Taktische Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg an der Donau war Ziel einer Studienfahrt der BOS/FOS Pfarrkirchen. Daran beteiligten sich an zwei Tagen vier Klassen. Als Projektoffizier führte Stabsfeldwebel Alban Friedlmeier die Schüler durch das Geschwader. Der Vorsitzende der Kreisgruppe im Reservistenverband leistet dort gerade seinen Reservisten-dienst und hatte diese Exkursion organisiert.

Auch die Karriereberater Hauptfeldwebel Rainer Hermann und Tobias Hanf vom Karrierecenter Deggendorf begleiteten die Schüler und beantworteten ihre Fragen. Zu Beginn erfuhren sie Näheres über Geschichte, Struktur und Auftrag des Geschwaders. Neu war für sie dabei der ständige Auftrag als Luftraumpolizei. Dafür steht an 365 Tagen des Jahres rund um die Uhr eine Alarmrotte mit vier voll aufmunitionierten Eurofightern in Bereitschaft.

Nach einem Mittagessen in der Truppenküche erfolgte auf der drei Kilometer entfernten Airbase die Besichtigung des Eurofighters. Hauptfeldwebel Tobias Ober, der selbst aus-gebildeter Luftfahrzeugmechanikermeister ist, blieb den Schülern dabei fast keine Antwort schuldig. Wenn doch, so stufte er diese kurzerhand unter "geheim" ein.

Bei der Besichtigung des Towers und der Flugsicherung wurden den Schülern auch die er-forderlichen Ausbildungsgänge des Personals, das für den reibungslosen Ablauf des Flug-betriebes auf und in der näheren Entfernung eines Flugplatzes zuständig ist, erklärt. Zum Abschluss konnten die Schüler noch dem Start mehrerer Eurofighter aus nächster Nähe zusehen und vor allen Dingen zuhören.

Mit vielen neuen Eindrücken traten die Besucher wieder die Heimreise an.− red

 

 

 

5. Alois-Maier-Gedächnismarsch

PNP 23.02.2017

Drei Strecken und 120 Teilnehmer beim Gedächtnismarsch

TSV Ulbering und RK Julbach mit Meistbeteiligung beim Alois-Maier-Gedächtnismarsch

von Wolfgang Hascher

Beim fünften Alois-Maier-Gedächtnismarsch gibt gerade Bürgermeister Ludwig Gschneidner (5. v. li.) das Startkommando. Mit dabei (v. li.): der Ulberinger Reservisten-Organisationsleiter und RK-Vorsitzende Günther Allramseder, Reservisten-Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier, Pfarrer Joachim Steinfeld und der Vorsitzende der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Ulbering, Otto Wimmer. − Foto: Hascher

Ulbering. Auch heuer fand der beliebte Alois-Maier-Gedächtnismarsch der Ulberinger Reservisten statt – zum fünften Mal in Erinnerung an den verstorbenen früheren Bürgermeister und Reservisten-Vorsitzenden Alois Maier.

Das Wetter war trocken und nicht zu kalt. Die zuweilen noch eisigen oder matschigen Feldwege machten den insgesamt 120 Marschierern auch nichts aus: Sämtliche Teilnehmer nahmen die drei gut markierten Strecken (5 km Familienstrecke sowie 12 km und 15 km Leistungsstrecke) unter ihre Füße – alles verlief unfallfrei.

Am Start hatte Günther Allramseder als Vorstand der Reservistenkameradschaft Ulbering und als Organisationsleiter der Veranstaltung die eifrigen Marschierer, darunter zahlreiche Familien und viele Reservisten der Nachbarvereine, begrüßt und auch eine Schweigeminute für Alois Maier einlegen lassen. Insgesamt waren neun Reservistenkameradschaften und neun Ortsvereine angetreten.

Der Schirmherr, Bürgermeister Ludwig Gschneidner, zeigte sich zusammen mit Günther Allramseder sehr erfreut über die rege Teilnahme. Beide begrüßten auch Pfarrer Joachim Steinfeld, der dem Start beiwohnte, den Kreisvorsitzenden der Reservisten, Alban Friedlmeier, der selbst mitmarschierte, sowie Otto Wimmer, Vorsitzender der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft.

Nach dem Startkommando durch den Gemeinde-Chef machten sich dann die Marschierer auf die einzelnen Routen. Besonders die kurze Runde traf bei zahlreichen Familien auf großes Interesse. Auch viele Nordic-Walking-Begeisterte wählten diese Strecke. Und nicht zuletzt nutzten viele ambitionierte aktive Fußballer des TSV Ulbering den Marsch gleich als Trainingsauftakt für die Rückrunde der Saison. Dieser Ortsverein wurde dann auch mit seinen insgesamt 30 Marschierern der Sieger der Meistbeteiligungs-Wertung für die zivilen Teilnehmer. In der militärischen Wertung zeigte sich die Reservistenkameradschaft Julbach mit 17 Marschierern als Sieger-Team.

Die Ulberinger Reservisten äußerten sich sehr zufrieden mit der zivilen und militärischen Beteiligung, sie bedankten sich während der Siegerehrung beim Schirmherrn, beim Reservistenverband für die Unterstützung sowie bei Hans und Brigitte Irber, die das Gasthaus-Salettl und den Garten zur Verfügung gestellt hatten. Dort gab es am Ende des Marsches mittags eine schmackhafte Gulaschsuppe, die von allen Teilnehmern gerne angenommen wurde.

Ganz besonders freuten sich die Reservisten über die sehr gute Resonanz der Veranstaltung, vor allem auch deshalb, weil der Erlös in vollem Umfang der Gestaltung des Dorfplatzes in Ulbering zugute kommen wird.

 

 

37. KK-Kreismeisterschaft Gschaid

PNP 13.04.2017

Aus 50 Metern das Ziel anvisiert

Kreismeister der "Reservisten Arbeitsgemeinschaften Schießsport" (RAG) ermittelt

Siegerehrung mit (von links) Kreis-Schießsportverantwortlichem Walter Steiner, Reinhard Rieger, Johann Obernhuber, Josef Geiselhöringer, Johann Zinsberger jun., Kurt Nöbauer, Christa Birndorfer, Johann Aumuller, Johann Zinsberger sen. und Organisationsleiter Thomas Bader. − F.: red


Triftern. Bereits zum 37. Mal wurden im Rottal die Kreismeister der "Reservisten Arbeitsgemeinschaften Schießsport" (RAG) ermittelt. Auf dem Kleinkaliberstand der Steinbergschützen Gschaid traten 27 Mannschaften und 85 Schützen in drei Klassen (Leistungsklasse, Allgemeine Klasse, Seniorenklasse) an.

Es waren jeweils zehn Schuss aus 50 Metern Entfernung in den Anschlagarten liegend, stehend und kniend abzugeben. Die Senioren durften mit aufgelegtem Anschlag schießen. Für den reibungslosen Ablauf sorgten die ausgebildeten RAG-Schießleiter und Aufsichten der SRK Triftern, RAG Egglham sowie RAG Rottal-Inn.

Den Gesamtsieg in der Leistungsklasse holte die RAG Egglham Triftern 1 (723 Ringe), gefolgt von der KSRK Ulbering 1 (714) und der RAG Egglham (690). In der Allgemeinen Klasse sicherte sich die RAG Inntal Julbach (675) den ersten Platz vor der RAG Egglham Triftern 4 (639). Beide Mannschaften haben sich für den Aufstieg in die Leistungsklasse qualifiziert. Den dritten Platz belegte die RAG Rottal-Inn Rotthalmünster 1 (609). In der Seniorenklasse (Jahrgang 1962 und älter) gewann die RAG Rottal-Inn Hirschbach 1 (802) vor der RAG Egglham Triftern (734) und der RAG Rottal-Inn Hirschbach 2 (733).

In der Einzelwertung siegte Michael Huber (RAG Egglham Triftern 1, 265 Ringe) vor Werner Lenger (KSRK Ulbering 1, 262) und Hubert Spateneder (RAG Inntal Wittibreut, 246). Bei den Senioren verwies Kurt Nöbauer (RAG Rottal-Inn Hirschbach 2, 277 Ringe) die Mitstreiter von der RAG Rottal-Inn Hirschbach 1 Walter Steiner (272) und Reinhard Rieger (267) auf die Plätze. Im Finale der besten fünf Schützen zeigte Walter Steiner die beste Leistung und setzte sich gegen Josef Geiselhöringer, Johann Zinsberger, Reinhard Rieger und Kurt Nöbauer durch.

Zur Siegerehrung begrüßte Johann Zinsberger, Vorsitzender der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Triftern, Kreisschießsport-Verantwortlichen Walter Steiner und den Vorsitzenden der Steinbergschützen Karl-Heinz Huber. Als hauptamtlicher Vertreter des Reservistenverbandes durfte Kreisorganisationsleiter Thomas Bader gratulieren. Walter Steiner, der mit Johann Obernhuber (Wettkampfbeauftragter SRK Triftern) und Hans Hofbauer (stv. Vorsitzender SRK Triftern) die Siegerehrung vornahm, bedankte sich bei der Kameradschaft Triftern für die perfekte Durchführung der Veranstaltung sowie bei den Steinbergschützen Gschaid für die Bereitstellung der Anlage.

Die nächste Veranstaltung der SRK Triftern ist mit dem Orientierungsmarsch am 6. Mai und dem anschließenden abendlichen Event "Reserve rockt" am BayWa-Gelände in Triftern bereits terminlich festgelegt.− red

 

 

 

 

Rottaler Reservisten in Budapest

PNP 14.06.2017

Begeistert von Budapest

Viertägiger Jahresausflug der Reservisten in die ungarische Hauptstadt

 

Pfarrkirchen. Für ihren Jahresausflug hatten die Reservisten der Kreisgruppe Budapest als Ziel gewählt. In vier Tagen lernten sie Stadt und Umgebung kennen.

Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier hatte das Programm zusammengestellt. Stadtführerin Adienne Kovacz vermittelte viel Wissen über die Geschichte Ungarns und seiner Hauptstadt, deren Denkmäler, aber auch über kulinarische Spezialitäten. Damit wurde gleich nach der Ankunft begonnen. Bei einer Fahrt ins nahegelegene Etyek bekamen die Besucher von einem Schinkenmeister dessen Produkte vorgestellt. Danach ging es zu einer Schnapsbrennerei. Nach dem Abendessen im Hotel ging es noch auf eine geführte Kneipentour, zu der die Stadtführerin eingeladen hatte. So ging der erste Tag des Abenteuers Budapest erst spät in der Nacht zu Ende.

Am nächsten Tagen besuchten die Reservisten einen Reiterhof in der Puszta. Das anschließende Mittagessen nach ungarischer Art wurde von Livemusik untermalt. Die abendliche Schifffahrt auf der Donau war ein besonderes Highlight. Wegen der kulinarischen Köstlichkeiten, vor allem aber wegen der abendlichen Kulisse die am Schiff vorbeizog. Die vielen tausend Lichter erzeugten eine einmalige Stimmung.

Budapest selbst wurde am dritten Tag intensiv erkundet, angefangen auf dem Burgberg mit der Matthiaskirche und der Fischerbastei. Danach ging es zur St. Stephans-Basilika, dem Heldenplatz und den vielen weiteren Sehenswürdigkeiten in Pest. Anschließend konnten die Mitreisenden die Markthalle und deren Umgebung auf eigene Faust erkunden. Den abschließenden Höhepunkt bildete die Auffahrt zur Freiheitsstatue auf den Gellértberg, von wo aus ein wunderbarer Ausblick auf die Stadt genossen werden konnte. Am Abend lernten die Reisenden während des Essens ungarische Folklore kennen. Eine Gruppe junger Leute führte ungarische Tänze vor.

Am letzten Tag, an welchem eigentlich nur die Heimfahrt auf dem Programm stand, wurde noch ein Zwischenhalt in der Kleinstadt Györ eingelegt. Dort konnte die Gruppe auf eigene Faust die malerischen Gassen durchwandern und bei der mittäglichen Hitze herrliche Eisköstlichkeiten genießen.

Neben den vielen Informationen die Adienne Kovacz ihrer Reisegruppe vermittelte, kam der Spaß für die Reisenden während der vier Tage nie zu kurz. Viele Teilnehmer bekamen durch diese Reise erst Lust auf noch mehr Budapest und Ungarn.− red

 

Tag der  Bundeswehr

PNP 28.06.2017

Reservisten beim Tag der Bundeswehr

Pfarrkirchen. Es war noch nicht einmal 9 Uhr, und schon drängten sich bereits 5000 Besucher vor den Toren, um zu den Ersten zu gehören, die auf den Fliegerhorst Penzing dürfen. Darunter auch 38 Teilnehmer der Rottaler Reservisten, die früh am Morgen in Pfarrkirchen aufgebrochen sind, um bei diesem Spektakel dabei zu sein. Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier, selbst Stabsfeldwebel der Reserve und Luftwaffensoldat, hatte diesen Ausflug initiiert. Das Lufttransportgeschwader 61 in Penzing ist der älteste fliegende Verband und gleichzeitig der südlichste Fliegerhorst der Luftwaffe. Mit dem Tag der Bundeswehr feierte der Standort sein 60-jähriges Bestehen. Wegen der bevorstehenden Auflösung war das der letzte Geburtstag. Am Ende kamen dazu über 50000 Gäste. Bei dem Flugprogramm zeigten die Luftwaffenpiloten ihr Können mit der "Silbernen Gams", der Jubiläums-Transall, sowie deren Vorgängern, der C-47 Dakota und einer Noratlas. Die Show wurde unter anderem mit dem Jubiläums-Eurofighter aus Neuburg an der Donau fortgeführt. Am Ende der Veranstaltung wurde eine komplette Rettungsübung mit Jets, Hubschraubern und Fallschirmspringern gezeigt.− red/F.: red

 

 

 

"Grundlagenausbildung" in Gschaid

PNP 05.07.2017

Reservisten lernen von Reservisten

Turnusmäßiges Ausbildungstreffen zu ganz unterschiedlichen Themen

Bei der jüngsten Schulung: (von links) Alfred Hainer, Johann Obernhuber, Johann Mitterer, Dominik Stockinger, Danilo Richter, Peter Melneczuk, Helmuth Schmid und Hans Bielmeier. −Foto: red

Triftern. "Wir sind die Reserve" hat sich der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr auf die Fahne geschrieben. In der Kreisgruppe Rottal wird dieses Motto auch gelebt.

Bei turnusmäßigen Ausbildungsveranstaltungen würden die Reservisten vom "Knowhow" ihrer Kameraden profitieren, heißt es in einer Pressemitteilung. So könnten beispielsweise ausgebildete Rettungssanitäter bei der Erste-Hilfe-Ausbildung mitwirken, langjährige militärische Wettkämpfer würden andere in den unterschiedlichsten Disziplinen schulen.

Bei der "Grundlagenausbildung" in Gschaid bei Triftern, die kürzlich unter Leitung des Oberstabsgefreiten der Reserve, Johann Obernhuber, stattfand, konnten die Teilnehmer wertvolle Kenntnisse im Bereich Sanitätsausbildung und der Orientierung mit Karte und Kompass mit nach Hause nehmen. Dominik Stockinger demonstrierte die neuesten Verfahren in der Erstversorgung von verletzten Personen, darunter auch den Einsatz der mittlerweile etablierten "Israeli Bandage" (Druckverband) und des "Tourniquet" zur Stillung von starken Blutungen.

"Natürlich hofft jeder Mensch, dass er nie in eine solche Situation kommt. Wenn aber der Ernstfall eintritt und man zum Beispiel zufällig zu einem Unfall dazukommt, kann man gar nicht gut genug geschult sein", fasste Kreisorganisationsleiter Thomas Bader die Bedeutung dieser Ausbildung zusammen.

Im Anschluss an diese Station folgte die Ausbildung mit Karte und Kompass, bei welcher der Stabsfeldwebel der Reserve, Alfred Hainer, die Reservisten vor einige knifflige Aufgaben stellte. Schnell zeigte sich, wie wichtig auch in Zeiten von Navigationssystemen und "GoogleMaps" der Umgang mit diesen herkömmlichen Hilfsmitteln ist. So könnten bei Naturkatastrophen sowohl Strom- als auch Mobilfunknetz zusammenrechen.− red

 

11. Pistolenkreismeisterschaft

PNP 17.07.2017

Treffsichere Reservisten

Erstklassige Ergebnisse bei der Pistolen-Kreismeisterschaft – Franz Straubinger siegt

Funktionäre und erfolgreiche Teilnehmer der Pistolenkreismeisterschaft mit Sieger Franz Straubinger (vorne Mitte), den Zweit- und Drittplatzierten, Anton Schwägerl (vorne rechts) und Lorenz Eichinger (3. von links) sowie Kreisvorsitzendem Alban Friedlmeier (rechts). −Foto: red

Simbach:  Die "Reservisten-Arbeits-Gemeinschaft (RAG) Inntal" hat bei den Heraklith-Schützen ihre 11. Kreismeisterschaft im Großkaliber-Pistolenschießen ausgetragen.

Unter Leitung des RAG-Vorsitzenden Franz Straubinger beteiligten sich 32 Schützen an dem Wettkampf. Jeder Teilnehmer musste 15 Schuss Präzision und 15 Schuss im Duell-Modus abgeben. Bei der Siegerehrung, die Straubinger mit dem Kreisvorsitzenden der Reservisten, Alban Friedlmeier, vornahm, wurden "beinahe olympiareife Ergebnisse" bekannt gegeben. Straubinger selbst gewann mit 292 von 300 möglichen Ringen vor Anton Schwägerl (286) und Lorenz Eichinger (280). Unter den, bei der Siegerehrung anwesenden Teilnehmern wurden noch nützliche Sachpreise verlost. Zum Schluss bedankte sich Franz Straubinger bei den Teilnehmern für das disziplinierte verhalten am Schießstand und bei allen Helfern für die Unterstützung.− red

 

 

38. RIPS 2017

PNP

Niederbayerisches Vergleichsschießen mit Rottal-Inn-Pokal-Schießen und ZF-Wettbewerb

Freyung – Bereits zum 38. Mal fand am 26.08. das mittlerweile traditionelle Rottal-Inn-Pokal-Schießen der Kreisgruppe Rottal statt. Zum 6. Mal war auch das Niederbayerische Vergleichsschießen integriert, an dem insgesamt 18 Mannschaften mit 72 Teilnehmern aus der Bezirksgruppe teilnahmen. Der ZF-Wettbewerb, den die RAG Passau, nach der Premiere im vergangenen Jahr, wieder tadellos organisierte fand mit knapp 50 Teilnehmern abermals großen Anklang.

Sowohl beim Rottal-Inn-Pokal-Schießen, als auch beim Niederbayerischen Vergleichsschießen, messen sich die Teilnehmer auf der Standortschießanlage in Freyung/ Linden in den Disziplinen mit Gewehr auf 200 m, bzw. mit der Pistole auf 20 m. Der ZF-Wettbewerb der RAG Passau fand als Einzelwertung Gewehr mit Zielfernrohr auf 250 m statt.

In der Wertung des Rottal-Inn-Pokal-Schießen siegte die RAG Inntal I/ RK Simbach I mit 631 Punkten vor der RAG Rottal-Inn I/ RK Hirschbach I (618 Punkte) und der RAG Inntal II/ RK Simbach II (583). In der Einzelwertung Gewehr konnte sich Waldemar Herfellner (RAG Inntal/ RK Simbach) mit 87 Punkten knapp mit drei Punkten Vorsprung vor den punktgleichen Hans Prex (RAG Inntal/ RK Wittibreut) und Anton Schwägerl (RAG Inntal/ RK Simbach) durchsetzen. Bei der Pistolenwertung zeigte Peter Grill (RAG Inntal/ RK Simbach) mit 93 Punkten die beste Präzision, vor Marco Seider (RAG Rottal-Inn/ RK Hirschbach, 88) und Walter Steiner (RAG Rottal/ RK Hirschbach 87). Für die Gesamtwertung (Einzel Gewehr + Pistole) ergab sich somit folgendes Siegertrio: 1. Walter Steiner (170), 2. Anton Schwägerl (169), 3. Christian Kreil (RAG Inntal/ RK Simbach, 159).

Die Leistungen von Walter Steiner und Anton Schwägerl führten auch zum Sieg in der Einzelwertung des  Niederbayerischen Vergleichsschießen. Hier konnte sich lediglich Hans Mittermeier von der RAG Landshut mit 167 Punkten auf den verdienten dritten Platz einreihen. In der niederbayerischen Gewehrwertung siegte Waldemar Herfellner vor Wolfgang Murr (RAG Landshut/ RK Landshut, 86) und Stephan Maier (RAG Landshut/ RK Landshut, 85). Auch in der Pistolenwertung war es Peter Grill, der sich vor den punktgleichen Hans Mittermeier (RAG Landshut/ RK Landshut) und Marco Seider (beide 88) durchsetzen konnte. Die neuen Niederbayerischen Mannschaftsmeister heißen somit: 1. RAG Inntal I/ RK Simbach (631), 2. RAG Rottal-Inn I/ RK Hirschbach II (618), 3. RAG Landshut I/ RK Landshut I (601)

Im ZF-Wettbewerb ergaben sich folgende Podestplätze: 1. Stefan Rabhansl (RAG Bayerwald/ RK Preying, 97 Punkte), 2. Volker Müller (RAG Passau, 95), 3. Peter Grill (Rag Inntal/ RK Simbach, 94)

Bei der anschließenden Siegerehrung begrüßte Josef Schmid, Vorsitzender der Bezirksgruppe Niederbayern, den Kreis-Schießsportverantwortlichen Walter Steiner, der die Veranstaltung, wie in den vorherigen Jahren abermals als Leitender perfekt organisierte und durchgeführt hatte. Dieser dankt allen Helfern und Mitarbeitern, die Ihn selbstlos unterstützt haben. Ohne den Einsatz der bewährten Teams der RAGen Egglham, Inntal, Rottal-Inn und Rottal-West, sowie der RAG Passau, wäre die Durchführung dieser Veranstaltung unmöglich gewesen.

 

18. Rottaler Reservistenwallfahrt

PNP 18.10.2017

 

Reservistenwallfahrt nach Altötting

Teilnehmer nicht nur aus dem Landkreis, sondern aus ganz Bayern – Fluthelferabzeichen verliehen

Trotz vereinzelter Blasen an den Füßen und Schmerzen in den Gliedern waren die Teilnehmer der 18.Rottaler Reservistenwallfahrt nach ihrer Ankunft an der hl.Kapelle in Altötting guter Dinge. − Fotos: red

Wittibreut. Die Reservistenkameradschaft Wittibreut hatte zur 18. Rottaler Reservistenwallfahrt eingeladen und mehr als 50 Wallfahrer waren dieser Einladung gefolgt. So reisten bereits am Freitagabend an die 20 Wallfahrer aus Rain am Lech, Deining in der Oberpfalz, Delizsch und aus dem Rheinland an, um im Pfarrheim zu übernachten.

Da die meisten von ihnen bereits mehrfach an dieser Wallfahrt teilgenommen hatten und sich über mehrere Jahre auch Freundschaften gebildet haben, kam es zu herzlichsten Begrüßungsszenen. Beim kameradschaftlichen Beisammensein gab es viel zu erzählen, dennoch endete der Abend früh, da allen eine kurze Nacht bevorstand.

Bereits um 3.30 Uhr wurden die Wallfahrer geweckt und die Reservistendamen bereiteten das Frühstück zu. Dieses nahmen auch die am Morgen zahlreich anreisenden Wallfahrer noch gerne in Anspruch. Kurz vor 4.30 Uhr begann mit der Aussendungsfeier in der Gnadenbrunnenkapelle die eigentliche Wallfahrt.

Den Gebeten der beiden Vorbetern Anneliese Wagner und Franz Strobl folgend bewegte sich der Fackelzug der Wallfahrer danach in Richtung Altötting. Auf dem höchsten Punkt ihrer Route bei Leonberg konnten die Wallfahrer einen wunderbaren Sonnenaufgang über dem in den Tälern liegenden Nebel erleben.

Bei der Verleihung der Fluthelfermedaille: (von links) Kreisorganisationsleiter Thomas Bader, Jakob Blomenhofer, Johann Fink und Vorsitzender Alban Friedlmeier.

Richtig stärken konnten sich die Wallfahrer am Peracher Badesee, wo eine Brotzeitstation eingerichtet worden war. Der Zug kam gut voran und erreichte planmäßig den Parkplatz Gries. Von dort aus erfolgte der feierliche Einzug auf den Kapellplatz von Altötting. Vorsitzender Alban Friedlmeier zollte den Wallfahrern Respekt für ihre Leistung. Außerdem durfte er im Namen von Landrat Michael Fahmüller an die Kameraden Jakob Blomenhofer und Hans Fink aus Deining die Fluthelfermedaille des Landes Bayern verleihen. Diese beiden Kameraden hatten bei der Hochwasserkatastrophe 2016 spontan drei Tage lang in Anzenkirchen bei den Aufräumarbeiten mitgeholfen. Den offiziellen Schlusspunkt der Wallfahrt bildete ein Pilgeramt, welches in der "Kapelle der sieben Schmerzen Mariens" in der Stiftskirche zelebriert wurde.− red