Berichte der Rottaler-Reservisten 2012
       
Rottaler Neujahrsempfang 2012

PNP 14.01.2012

Schneiderhan: "Bundeswehr ist auf dem richtigen Weg"

 

General a.D. Wolfgang Schneiderhan, früherer Generalinspekteur der Bundeswehr, war prominenter Gast beim Neujahrsempfang der Rottaler Reservisten. Vor rund 250 Besuchern sprach er von "neuen Risiken" und zugleich einer "erhöhten Verletzbarkeit unserer Infrastruktur und unserer offenen, auf Freiheit und Austausch ausgerichteten Gesellschaften". Die Finanz- und Wirtschaftskrise habe die internationale Vernetzung und wechselseitige Abhängigkeit aufgezeigt.

Sicherheit sei nicht mehr vorranging eine Anzahl von Panzern, Jagdbombern und U-Booten. "Problemlösungen können nur in einem eng vernetzten, globalen Miteinander der internationalen Staatengemeinschaft gegeben werden", sagte er. "Kein Staat kann für sich alleine Frieden, Sicherheit und Wohlfahrt für seine Bürger gewährleisten." Eine umfassende Sicherheitsvorsorge verlange weit mehr Instrumentarien als nur die militärische Macht. Der General a.D. nannte als Beispiele die Beiträge der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen, zur Stärkung der NATO und zur Weiterentwicklung der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU. "Wir nehmen unsere internationale Verantwortung besser wahr als mancher Kritiker zugestehen mag", betonte er.

Der Bundeswehr zollte Schneiderhan hohes Lob, weil sie bereits seit langer Zeit "zuverlässig, loyal und ohne öffentliche Inszenierungen" in neue Aufgaben hineinwachse. "Die Bundeswehr muss nicht neu erfunden werden. Sie ist auf dem richtigen Weg". Eine schlecht gegliederte, marode Armee würde so etwas nicht leisten.

Als schwierigste, bevorstehende Aufgabe bezeichnete er den Rückzug und dessen Sicherung aus Afghanistan. "Das verlangt umfassende Abstimmung im Bündnis, kluge operative Führung und umsichtige politische Begleitung und Absicherung".

 

 

 

Spende für Kinderkrebshilfe Rottal

PNP

Spende für die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn von den Reservisten

Rottal: Zu einem sehr freudigen Anlass traf sich je eine Abordnung der Rottaler Reservisten und der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn im Bistro „Sowieso“ in Pfarrkirchen. Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Reservisten, mit dem ehemaligen Generalinspekteur der Bundeswehr General a.D. Wolfgang Schneiderhan in Bad Birnbach, hatte Kreisvorsitzende Alban Friedlmeier, zweiter von rechts, seine zahlreichen Gäste nämlich zu einer großzügigen Spende für die Rottaler Kinderkrebshilfe aufgerufen. Und diese waren diesem Aufruf offensichtlich sehr gerne gefolgt. Die Auszählung durch den Kreiskassenwart Florian Friedlmeier, dritter von links, hatte das, die Erwartungen weit übertreffende Ergebnis von 1100€ erbracht. Der Vorsitzende der Kinderkrebshilfe Josef Hofbauer vierter von links, zeigte sich sehr erfreut über den unerwarteten Geldsegen und bedankte sich bei den Reservisten sehr herzlich. Seine Organisation hatte im Jahr 2011 nämlich insgesamt 180 000 € an betroffene weitergeleitet. Da sich diese alleine durch Spenden und den Erlös vereinseigener Veranstaltung finanziert könne dieses Geld sehr gut gebraucht werden. Alban Friedlmeier gibt diesen Dank, auch auf diesem Wege, sehr gerne an seine Mitglieder und die Gäste des Neujahrsempfanges weiter. Mit auf dem Bild sind von links, Helmut Seidl, Verbindungsreservist Hans Lang, Traudl Makat und Gaby Friedlmeier;




Truppenbessuch JG74

PNP

Truppenbesuch der Fachoberschule beim JG74 in Neuburg/Donau

Viele neue Eindrücke bekamen die Schüler der Klassen B12T1 und B12W1 der FOS/BOS Pfarrkirchen bei ihrem Besuch beim Eurofighterverband JG74 in Neuburg an der Donau vermittelt. Betreut wurden sie dabei durch, von links Hauptfeldwebel Alban Friedlmeier, OGefr Hans Lang OStR Jacob Storfinger, StR Achim Wimmer und vorne kniend Wehrdienstberater StFw Markus Hauf; 

 Pfarrkirchen: Zwei Klassen der Berufsoberschule Pfarrkirchen hatten sich auf den Weg nach Neuburg an der Donau gemacht um dort das Jagdgeschwader 74 zu erkunden.
Durch Vermittlung des Kreisvorsitzenden im Reservistenverband Alban Friedlmeier bekamen die Klassen B12T1 und B12W1 der FOS/BOS Pfarrkirchen die Möglichkeit einen Truppenbesuch beim Eurofighter-Verband JG74 in Neuburg an der Donau zu unternehmen. Mit Unterstützung der Wehrdienstberatungsstelle Deggendorf  und unter der Leitung von Oberstudienrat Jacob Storfinger machten Sie sich früh morgens auf den Weg zu ihrem 180km entfernten Ziel. Dort wurden Sie von Hauptfeldwebel Friedlmeier und den Stabsfeldwebeln  Markus Hauf  und Ralf Schmitt empfangen.  StFw Schmitt, der in diesem Verband als Info Feldwebel eingesetzt ist, versorgte die Schüler durch einem Vortrag gleich zu Beginn des Besuches mit Informationen über den Standort Neuburg, die Geschichte und den Auftrag des Geschwaders.

So hat die Militärfliegerei eine nun bereits einhundertjährige Geschichte in Neuburg und auch das im Jahr 1961 aufgestellte JG 74 konnte im vergangenen Jahr bereit ihr 50jährriges Jubiläum feiern. In diesen Jahren waren zur Erfüllung des Auftrages bereits vier Jagdflugzeuge eingesetzt worden. Es begann mit der amerikanischen F86K, über den Starfighter F-104, der Phantom F4-F bis zum heutigen Eurofighter Typhon. Der Hauptauftrag des Geschwaders sei die Überwachung des süddeutschen Luftraumes, sowohl im zivilen, wie auch im militärischen Bereich. Dazu sind in Neuburg vier Maschinen direkt der NATO unterstellt und immer einsatzklar.

Nach dem Mittagessen in der Wilhelm-Frankl-Kaserne, dem Unterkunfts- und Freizeitbereich des Geschwaders ging es auf den wenige Kilometer entfernten Militärflugplatz in Zell. Dort bekamen die Schüler eine umfangreiche Führung bei der Flugplatzfeuerwehr mit all ihren Einrichtungen und Fahrzeugen. Beim Anschließenden Besuch des Geschwadermuseums bekamen die Schüler verschiedenste Exponate aus der Geschichte des Verbandes zu sehen, wie Bordkanonen, Schleudersitze  und Teilen der legendären Me 262 Schwalbe dem ersten strahlgetriebenem Flugzeug der Welt, welches in Neuburg getestet und geflogen worden war.

Darüber hinaus hatten die Schüler hier auch Gelegenheit ins Cockpit einer restaurierten Phantom F4-F zu steigen und den Arbeitsplatz der Piloten aus nächster Nähe kennen zu lernen. Den abschließenden Höhepunkt bildete die Besichtigung eines der modernsten Jagdflugzeuges welches es derzeit gibt, dem Eurofighter. Info-Meister StFw Ralf Schmitt der auch gelernter Flugzeugmechaniker ist und jahrelang an der Phantom und am Eurofighter gearbeitet hat, konnte den Schülern in einem Rundgang um den Jet alle Baugruppen vom Triebwerk über Abwehreinrichtungen bis zur Bewaffnung erklären und blieb bei den zahlreichen Fragen der Schüler fast keine Antwort schuldig. Überhäuft mit Informationen und Eindrücken über die Bundeswehr, die Luftwaffe, die Jagdfliegerei und den damit verbundenen vielen technischen Details traten die Schüler anschließend mit jeder Menge Diskussionsstoff  wieder die Heimreise an.

Bild und Bericht Alban Friedlmeier

 



Orientierungsmarsch Kreisgruppe Rottal

PNP 11.05.2012

Reservisten stellen ihr Können unter Beweis

Eine herrliche Kulisse bot bei der Siegerehrung der Kreismeisterschaft im Orientierungsmarsch der Kreisgruppe Rottal im Reservistenverband der Marktplatz von Rotthalmünster für die Siegerehrung. Beim Antreten vor dem Rathaus wurden die Urkunden und Pokale überreicht. Links außen Bürgermeister Franz Schönmoser, daneben der Leitende Oberstarzt Gerd Sporer. Von rechts nach links Kreisorganisationsleiter Alfred Hainer, Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier, Organisator Manfred Bruckmeier und der Vorsitzende der RK Rotthalmünster Walter Heilmeier.

Wittibreut: Es zeichnete sich bereits im Vorfeld ab, dass die diesjährige Kreismeisterschaft im Orientierungsmarsch der Rottaler Reservisten ein Top-Event werden würde. Es hatten sich nämlich mit acht Mannschaften aus dem Bereich der Kreisgruppe Rottal und nocheinmal acht Gastmannschaften aus dem Chiemgau, dem Bayrischen Wald und dem Münchner Raum, so-viele Teilnehmer wie schon lange nichtmehr angemeldet.

Die veranstaltende Reservistenkameradschaft Rotthalmünster hatte eine abwechslungsreiche und fordernde Marschstrecke südlich ihres Marktes ausgearbeitet. Die Orientierungsaufgaben mittels Karte, Kompass, von den Wettkämpfern selbst angefertigten Skizzen und Koordinaten waren durch einige militärische und sicherheitspolitische Fragen, deren richtige Beantwortung in die Wertung mit aufgenommen wurden ergänzt worden.

Im Abstand von 15 Minuten waren die Mannschaften in einer Stärke von 2 – 3 Wettkämpfern ab 7:30 Uhr an den Start gegangen. Je nachdem wie sauber und gekonnt die Reservisten die Orientierungsaufgaben lösten, war die ca. 12 km lange Strecke in einer durchschnittlichen Zeit von 3 Stunden zu schaffen. So kamen die letzten Mannschaften gegen 14 Uhr ins Ziel.

Zur darauf folgenden Siegerehrung vor dem Rathaus am oberen Marktplatz konnte der Gesamtleitende Oberstarzt d.R. Gerd Sporer auch Bürgermeister Franz Schönmoser begrüßen. In seinem Grußwort brauchte das Marktoberhaupt seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die umfangreiche Arbeit und die Vorbereitungen durch die Rotthalmünsterer Kameraden durch eine derart hohe Beteiligung belohnt wurde. Auch der Leitende dankte seinem Organisations-team für die professionelle Arbeit und den Wettkämpfern für ihr Kommen und ihre engagierte Teilnahme an dieser Kreismeisterschaft.

Manfred Bruckmeier, der die Hauptlast der Wettkampfvorbereitungen getragen hatte nahm die Siegerehrung vor. Den ersten Platz konnte mit einer Zeit von 1:42 Std, welche auch die Auswertung der Fragebögen berücksichtigt, die Mannschaft Kößlarn 1 belegen, es folgten auf Platz 2 Kößlarn II 1:57 Std, Platz 3 Wittibreut II 1:55 Std, Platz 4 Triftern II 2:04 Std und Platz 5 Simbach I mit 2:16 Std.

In der Gästewertung konnte die Mannschaft München Nord in einer Zeit von 1:16 Std den Sieg erringen. Es folgten auf Platz 2 Prag1 mit 1:30 Std, Platz 3 Wolkersdorf II mit 1:34 Std, Platz 4 Wolkersdorf I mit 1:54 Std und Platz 5 Prag II mit 2:00 Std.

Bericht und Foto Alban Friedlmeier

 

 


8. Helmut de Vos Gedächnismarsch

PNP 25.06.2012

Leistungsmarsch der Egglhamer - Amshamer Reservisten
Über 30 Reservisten bei 8. Helmut-de-Vos-Veranstaltung

 

Egglham. Mehr als 30 Reservisten nahmen trotz kühlem und regnerischem Wetter am  „Helmut-de-Vos-Gedächtnismarsch“ teil. Bereits zum 8. Mal veranstaltete die Reservisten-kameradschaft Egglham-Amsham unter der Leitung von Georg Huttner und des 2. Vor-sitzenden Franz Hofbauer diesen Marsch. Wie jedes Jahr war wieder alles perfekt vorbereitet.
Dieser Marsch gewinnt bei den Reservisten in Bayern immer mehr an Bedeutung und Bekanntheit, mittlerweile weit über das Rottal und Niederbayern hinaus. Die weiteste Anreise hatten die Teilnehmer der RK Grafing/Ebersberg.


Trotz des nicht gerade idealen Wetters wurden auch heuer wieder hervorragende Leistungen erzielt. In der Einzelwertung bis 12 km konnte Konrad Neppl/RK Eilendorf mit einer Zeit von 1:36 Std. den ersten Platz belegen, 2. wurde Markus Wührer/RK Simbach ebenfalls in 1:36 Std., gefolgt von Karl Hackel/Wittibreut mit 1:37 Std. In der Einzelwertung bis 18 km siegte Peter Menrath/RK Ulbering, in 2:40 Std. 2. wurde Klaus Begner/RK Ulbering in ebenfalls 2:40 Std., 3. Rudolf Stickinger/RK Kirchberg in 3:08 Std.


In der Mannschaftswertung waren drei Teams mit je drei Mann angetreten. Hier setzte sich zum 2. Mal in Folge die RK Egglham-Amsham mit Tobias Abtmeier, Florian Gollmeier und Tobias Löw (1:29 Std.) vor der RK Triftern mit Karl Hollmayer, Johann Obernhuber und Danilo Richter (1:47)durch. 3. wurde die RK Grafing/Ebersberg mit Josef Lutz, Hubert Würz und Alfred Hainer (1:50).


Vor der Siegerehrung bedankten sich der Bezirksvorsitzende des Reservistenverbandes von Niederbayern Josef Schmied, der Leitende Georg Huttner sowie der 2. Vorsitzende der RK Egglham-Amsham Franz Hofbauer für die Teilnahme, die guten Leistungen und die professionelle Durchführung.   

 

 


Niederbayerische Reservistenmeisterschaft

PNP 29.06.2012

Niederbayerischen Meisterschaft im Militärischen Vielseitigkeitswettbewerb

Wenn auch etwas erschöpft so waren die Reservisten aus Hirschbach und Triftern doch sehr stolz und erfreut über das erreichen der Plätze zwei und drei bei der Niederbayerischen Meisterschaft im Militärischen Vielseitigkeitswett-bewerb. Mit dabei waren: hintere Reihe von links: Peter Melneczuk, Danilo Richter, Kilian Klenk, Markus Wührer, sowie vorne von links: Helmut Schmied, Hans Obernhuber, Dominik Stockinger, Anton Mühlbauer und Kevin Bischof. Nicht auf dem Bild Joey Lindinger.

 

Pfarrkirchen: Große Erfolge konnten die Mannschaften der Kreisgruppe Rottal im Reservisten-verband bei der Niederbayerischen Meisterschaft im Militärischen Vielseitigkeitswettbewerb erzielen. So platzierte sich die Mannschaft der RK Hirschbach mit Gruppenführer Helmut Schmied auf Platz zwei und die Mannschaft der RK Triftern mit Gruppenführer Peter Melneczuk auf Platz drei. Hier zahlte sich der Eifer, den die Wettkämpfer bei den vorbereitenden Ausbildungen, aber auch durch die bei anderen Wettbewerben erworbene Wettkampfpraxis voll aus.

Diese Bezirksmeisterschaft wurde im Rahmen des „Holledauer Pokals“, einer Traditions-veranstaltung im Raum Elsendorf durchgeführt. Außer den Niederbayerischen Mannschaften waren auch Mannschaften aus dem süddeutschen Raum und sogar zwei italienische Mannschaften aus Triest mit dabei.

An insgesamt acht Stationen mussten die Wettkämpfer Wissen, Kondition und Geschick beweisen. Dazu gehörten das Zurechtfinden in Minenverseuchtem Gelände, Gesprächs-aufklärung, Selbst und Kameradenhilfe, führen eines Feuerkampfes, überwinden eines Hindernisparcours, die Beantwortung von Fragen zu Sicherheitspolitischen Themen, Kfz-Kontrollen, Umgang mit der Presse und die sichere Handhabung mit Waffen. Viele kleine Unterpunkte wurden an den Stationen noch mitbewertet.

Voll des Lobes waren die Reser-visten über diesen fordernden aber auch attraktiven Wett-kampf und überglücklich waren sie als sie bei der Siegerehrung ihre Platzierungen auf den vordersten Plätzen erfuhren. Nur die Mannschaft der RK Straubing war noch besser als sie und diese konnte den Titel des Niederbayerischen Meister mit nach Hause nehmen. Somit haben sich die Kameraden der RK Hirschbach auch für den Landeswettkampf im Oktober qualifiziert. Bis dahin gilt es für sie diese Form zu halten und wenn möglich noch etwas zu steigern.

 

 


Viertagesfahrt der Rottaler Reservisten nach Kiel

PNP

Kreisgruppenausflug zu den "Kieler Wochen"

Die ehemalige Hansestadt Kiel im hohen Norden Deutschlands war das Ziel des diesjährigen Ausfluges der Kreisgruppe Rottal im Reservistenverband. In Verbindung mit den „Kieler Wochen“ konnte die bayrische Reisegruppe dort viele neue und nicht nur maritime Eindrücke gewinnen.

 

Pfarrkirchen: Der Jahresausflug der Kreisgruppe Rottal im Reservistenverband führte heuer zu den „Kieler Wochen“. Ein Ziel, welches die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken überflutete.
Insgesamt vier Tage dauerte der Ausflug der Rottaler Reservisten, fast ans andere Ende Deutschlands. Bei der weiten Anreise war die Zeit zu kurz um einen umfassenden Überblick über die Landeshauptstadt  Schleswig-Holsteins zu bekommen. Alles was sie aber sahen belohnte sie vollständig.

Dazu gehörte unter anderem die Besichtigung des Marine - Ehrenmales in Laboe, was für die Reservisten natürlich ein Muss war. Bei der Führung durch dieses Denkmal bekamen sie viele Informationen über dessen Entstehung und Entwicklung im Laufe der Geschichte vermittelt. Bei gutem Wetter und hervorragender Sicht konnten Sie von der Aussichtsplattform in 66 m Höhe einen herrlichen Rundblick über die Kieler Förde, das Festland und die Ostsee genießen. Bei der anschließenden Besichtigung eines Ausstellungs U-Bootes aus dem 2.Weltkrieg gleich nebenan bekamen viel bei der Vorstellung wie die Matrosen darin lebten beklemmende Ge-fühle. Während einer dreistündigen Bustour durch die Stadt und das Umland, vor allem aber durch die Hafenanlagen und den Norwegenkai wurden ihnen einige maritime Themen ver-mittelt die ihnen bisher nicht bekannt waren.

Überwältigend waren die Ausmaße der Fähren, die am Hafen lagen und die Linien nach Skandinavien bedienen. Zu sehen waren aber bereits auch Segelschiffe aus den verschieden-sten Ländern, welche am Tag darauf an der größten Windjammerparade der Welt teilnahmen, die alljährlich zum Abschluss der Kieler Wochen stattfindet. Bei dieser waren die Rottaler nicht nur dabei sondern mittendrinn.

Von einem Ausflugsschiff aus konnten sie die Parade bestaunen und bekamen den Ablauf und die teilnehmenden Segelschiffe bestens erklärt. An die hundert Groß- und Traditionssegler fuhren an ihnen vorbei die Kieler Förde hinauf. Darunter die „Alexander von Humbold II“, die „Thor Heyerdal“ und mit 118m Länge der größte Traditionssegler der Welt, die russische „Sedov“. Diese konnten bei Windstärke drei leider nur sehr wenige Segel setzen, weil sie sonst der Parade davon gefahren wären.

Begleitet wurden diese auch von 20 Dampfschiffen und unzähligen privaten und kleinen Segelschiffen. So hatte man oft den Eindruck man könne vor all dem Weiß der Segel das Meer nicht mehr sehen. Diese vielen Eindrücke konnten von den Rottalern gar nicht so schnell verarbeitet werden und sorgten auch danach noch lange für Gesprächsstoff. Abgerundet wurde der Aufenthalt in der ehemaligen Hansestadt durch das reichhaltige Veranstaltungs-angebot anlässlich der „Kieler Wochen“.

Überall im Hafengelände und auch in der Innenstadt waren Bühnen aufgebaut worden auf denen musiziert, getanzt und gespielt wurde. An unzähligen Ständen konnte man sich mit internationale Speisen und Getränke versorgen, aber natürlich auch mit Fischbrötchen und Currywurst. Man war sich auf der langen Heimfahrt einig: „Kiel war eine Reise wert!!!“   

 

Foto und Bild: Alban Friedlmeier

 


33. Rottal-Inn-Pokal-Schießen

PNP 28.08.2012

Simbacher Reservisten gewinnen Militärschießen

 

"Den Titel Kreismeister im Militärschießen darf die Mannschaft I der RK Simbach am Inn führen: (v.l.) Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier, die Schützen Fritz Unterbuchberger, Hans Sailer, Thomas Gilg, Florian Friedlmeier und Kreisschießsportbeauftragter Walter Steiner.  − Foto: red"

 

Beim 33. Rottal-Inn-Pokal-Schießen konnte die Mannschaft I der Reservistenkameradschaft (RK) Simbach am Inn den Titel des Kreismeisters im Militärschießen vor der RK Hirschbach und der RK Wittibreut erringen. Dieser Wettbewerb der Sportschützen der Kreisgruppe Rottal im Reservistenverband wurde auf sehr hohem Niveau ausgetragen und der Titel war heiß umkämpft.

Mehr als 50 Sportschützen aus den Reihen der Rottaler Reservisten hatten sich auf den Weg nach Freyung zur dortigen Standortschießanlage gemacht, um ihre diesjährige Kreis-meisterschaft im Militärschießen auszutragen. Diesen Weg nehmen die Reservisten seit der Schließung der Rottalkaserne sehr oft in Kauf, da damals ja auch die Standortschießanlage in Pocking/Hart geschlossen wurde und es keine vergleichbare Schießanlage in der näheren Umgebung gibt.

Geschossen wurden zwei Disziplinen. Mit der Pistole P8 waren auf eine Entfernung von 20 Meter drei Probeschüsse und zehn Wertungsschüsse auf eine Zehnerringscheibe abzugeben und mit dem Gewehr G3 auf eine Entfernung von 200 Meter die gleiche Anzahl von Schüssen, ebenfalls auf eine Zehnerringscheibe. Bei den Schießen der Sportschützen im Reservisten-verband werden ausschließlich zivile Waffen verwendet und die Munition wird über die Start-gelder finanziert. Es werden also keinerlei Steuergelder eingesetzt.

Bei der Siegerehrung konnte Alban Friedlmeier sowohl den Wanderpokal der Kreisgruppe Rottal wie auch den Siegerpokal für diesen Wettbewerb an die erstplatzierte Mannschaft der RK Simbach am Inn mit Hans Sailer, Florian Friedlmeier, Thomas Gilg und Fritz Unterbuchberger überreichen. Diese Mannschaft hatte 677 Ringe erreicht. Es folgten auf Platz 2 die RK Hirschbach mit 648 Ringen und auf Platz 3 die Mannschaft der RK Wittibreut mit 595 Ringen.

 

 


Niederbayerisches Vergleichsschießen

PNP 27.09.2012

Bezirksmeisterschaft im Militärschießen gewonnen

 

"Die erfolgreichen Mannschaften mit den Siegern aus Simbach (vorne rechts, kniend).  − Foto: red"

Die Sportschützen der Reservistenkameradschaft Simbach konnten nach dem Kreismeistertitel nun auch den Titel des Niederbayerischen Meisters im Militärschießen erringen. Die Kameraden Hans-Martin Sailer, Florian Friedlmeier, Fritz Unterbuchberger und Thomas Gilg errangen diesen Titel beim beim Niederbayerischen Vergleichsschießen in Freyung. Gegen die besten 15 Teams aus dem Bezirk konnte sie sich als erste Mannschaft der Reservisten-Arbeitsgemeinschaft Inntal sehr knapp mit 631 Ringen vor der RAG Landshut I (630 Ringe) durchsetzen. Es folgten die RAG Landshut II und RAG Bogen I.

Maßgeblichen Anteil an diesem Sieg hatte die geschlossene Mannschaftsleistung der Sim-bacher. Heraus stach dabei das zweitbeste Pistolenergebnis der gesamten Konkurrenz von Hans-Martin Sailer mit 93 Ringen. Er lag damit knapp hinter Konrad Moser von der RAG Landshut II mit 94 Ringen. Auf den weiteren Plätzen folgten die RAG Landshut II, die RAG Bogen I und die RAG Bogen II. Erst dann konnten die RAG Rottal I, bestehend aus Kameraden der RK Hirschbach, auf dem 6. Platz und die RAG Inntal III (Wittibreut) den 8. Platz mit 537 Ringen belegen.

Durchlaufen mussten auf der Standortschießanlage in Freyung dazu alle Teilnehmer zwei Disziplinen. Einmal hatten sie mit der Pistole 9 mm auf eine Entfernung von 20 Meter drei Schuss Probe und zehn Schuss Wertung auf eine Zehnerringscheibe abzugegeben und zum zweiten auf eine Entfernung von 200 Metern mit der zivilen Ausführung des G3 die selbe Anzahl von Schüssen ebenfalls auf eine Zehnerringscheibe. − af

 


Internationales Vergleichsschießen

Wochenblatt 30.09.2012

Große Resonanz beim int. Vergleichsschießen

 

Foto: Geiring
Die Sieger beim Wettschießen kamen aus Italien, Österreich und Deutschland.


Mit 130 Teilnehmern war die Beteilung beim Vergleichsschießen der Reservistenkameradschaft Simbach deutlich höher als im Vorjahr. „Es freut uns natürlich auch, dass wieder viele Teilnehmer aus Italien und Österreich zu uns kamen“, ergänzte RK-Vorsitzender Thomas Gilg bei der Siegerehrung. An zwei Tagen konnten die Schützen auf der Schießanlage der Heraklithschützen ihr Können unter Beweis stellen. Geschossen wurden mit Pistole P8 und Kleinkalibergewehr.

Zum ersten Mal fand an dem zweitägigen Vergleichswettkampf auch eine Mannschafts-wertung statt. Am Ende nahmen 29 Mannschaften teil. Die Sieger in den verschiedenen Schießsparten lauteten: Albrecht Zeilhuber/RK Julbach, Manfred Kaltenegger/13er Kameradschaft Ried sowie Christian Unterbuchberger/RK Simbach. Die Mannschaftswertung gewann der SV Wacker Burghausen mit Peter Lipp, Erwin Geßl und Josef Huber.


Reservistenwallfahrt

PNP 16.10.2012

13. Wallfahrt der Reservisten nach Altötting

 

"Nach dem Fußmarsch von 32 Kilometern kamen die 60 Teilnehmer der Reservistenwallfahrt glücklich ans Ziel.  − Foto: af"

Insgesamt 60 Wallfahrer machten sich bei der 13. Reservistenwallfahrt auf den Weg vom Gnadenbrunnen in Wittibreut zur Gnadenkapelle in Altötting und alle waren, trotz der Stra-pazen von diesem Wallfahrtserlebnis wieder begeistert.

Zum dreizehnten mal luden die Wittibreuter Reservisten, wie immer am zweiten Sonntag im Oktober zur Reservistenwallfahrt ein und wieder folgte eine ansehnliche Zahl von Teilnehmern ihrem Aufruf. Mit insgesamt 25 Wallfahrern stellten die Reservisten aus der Gemeinde Deining in der Oberpfalz bei ihrer siebten Teilnahme wieder die größte Abteilung.

Wegen der teilweise weiten Anfahrten kamen bereits am Freitagabend dreißig Wallfahrer ins Pfarrheim nach Wittibreut, wo sie bestens verpflegt wurden und die kurze Nacht verbringen konnten. Denn bereits um 5.30 Uhr hieß es einrücken in den Gnadenbrunnen der Pfarrkirche Wittibreut, wo Kaplan Martin Becker, der mit den Deininger Kameraden angereist war, die Aussendungsfeier zelebrierte. Kurz darauf setzte sich der Fackelzug der Wallfahrer unter dem Klang der Kirchenglocken in Richtung Altötting in Bewegung. Lautstark erwiderten die Wall-fahrer auf der Strecke dabei die Wechselgebete, die von der Vorbeterin Anneliese Wagner und Patrik Vitt angestimmt wurden. − af


Rottaler-Pistolen-Cup

PNP 16.10.2012

Julbach dominiert beim Rottaler-Pistolen-Cup und

beim Ordonanzpistolen-Cup

Der Kreisschießsportbeauftragte Walter Steiner (rechts) mit der Siegermannschaft Julbach I  v.l. Albrecht Zeilhuber, Walter Wagner und Lorenz Eichinger.  − Foto: SF


Auch in diesem Jahr trugen die Reservisten der Kreisgruppe Rottal ihre Pistolen-Cups wieder in zwei Klassen aus. Im Rottaler-Pistolen-Cup traten die 3 besten Mannschaften des Vorjahres Julbach I, Hirschbach, Egglham I sowie der Aufsteiger Asenham I gegeneinander an. Im Ordonnanz-Pistolen-Cup stellten sich die Mannschaften Asenham II, Egglham II, Julbach II, Pocking, Simbach/Inn I und II sowie Wittibreut dem Wettbewerb.


Über mehrere Vorrundenwettkämpfe hatten sich vier Teams im "Or-Pi-Cup" für das Finale qualifiziert, welches unter Aufsicht der RAG Egglham sowie des Schießleiters RAG Vorsitzenden Franz Hofbauer auf der Schießanlage in Egglham/Matzöd ausgetragen wurde. Im Halbfinale konnte sich die Mannschaften Julbach II mit 494 Ringen gegen die 448 Ringe der Mannschaft Simbach/Inn I durchsetzen. Mit 522 Ringen siegte Simbach/Inn II gegen Wittibreut mit 478 Ringen. Im Finale setzte sich Julbach II  mit 509 Ringen gegen die 493 Ringe der Mannschaft Simbach/Inn II durch. Der Platz 3 ging an die Mannschaft Simbach/Inn I mit 496:481 Ringen gegen Wittibreut.

Der Kreisschießsportbeauftragte Walter Steiner (hinten)mit der Siegermannschaft des OrdPiCup RK Julbach II  v.l. Ludwig Kasböck, Franz Straubinger und Manfred Haunreiter.

Im Finale des "Ro-Pi-Cup" konnte der Vorjahressieger Julbach I mit 544 Ringen gegen die ersatzgeschwächte  RK Hirschbach mit 495 Ringen den Titel verteidigen. Im Kampf um Platz 3 siegte Egglham I sehr knapp mit 508 Ringen gegen Asenham I mit 503 Ringen. Zuvor hatte sich im Halbfinale Julbach I mit 557:513 Ringen gegen Egglham I sowie Hirschbach mit 509:505 Ringen gegen Asenham I durchgesetzt. Die Auswertung und Siegerehrung führte Kreisschießsportbeauftragter Walter Steiner durch. Weitere Ergebnisse sind im Internet unter: http://www.rk-julbach.de/Archiv/2012/RoPiCup-Ergebnis2012.pdf zu finden.


Reservistenwallfahrt

PNP 13.11.2012

Mit Weitblick durch die Nacht

RK Ulbering gewinnt Nachtorientierungsmarsch in Kößlarn

Josef Pfliegl, Vorstand der KRK Kößlarn (r.), und Kreisorganisationsleiter Stabsfeldwebel d. R. Alfred Hainer (l.) zeichnen die besten Mannschaften des Nachtorientierungsmarschs in Kößlarn aus.  − Foto: red

Kößlarn. Bereits zum 12. Mal richtete die Krieger- und Reservistenkameradschaft Kößlarn einen Nachtorientierungsmarsch aus. Mit elf Mannschaften aus der Kreisgruppe Rottal-Inn und vier Gästemannschaften wies die militärische Veranstaltung eine respektable Teilnehmerzahl auf. Am Ende siegte die Reservistenkameradschaft Ulbering.

Start und Ziel der rund zwölf Kilometer langen Marschstrecke im Raum Grafenwald-Kirn war das Vereinsheim des örtlichen Tennisclubs. Für die Reservisten galt es, sich bei Nacht nach Wegskizzen, Luftbildern und mit Karte und Kompass zu orientieren, wobei auch die Marschzeit gemessen wurde. Zu den Aufgaben zählten die Anfertigung einer Marschskizze und die Beantwortung von Fragen zur Sicherheitspolitik. Verantwortlich für die Durchführung des Orientierungsmarsches waren die Obergefreiten d. R. Wolfgang Eiblmeier, Bernhard Eichler, Ulrich Rauch und Helmut Simböck.

Als beste Mannschaft erwies sich die RK Ulbering mit Stabsunteroffizier d. R. Klaus Rotter und Stabsgefreiter d. R. Stefan Geisberger in einer Gesamtzeit von 1:49 Stunden vor zwei Mannschaften der RK Triftern mit Obergefreiter d. R. Hans Bielmeier, Obergefreiter d. R. Danilo Richter, Stabsgefreiter d. R. Johann Obernhuber, Obergefreiter d. R. Kilian Klenk und Obergefreiter d. R. Daniel Skora. Bei den Gästemannschaften belegte die RK Mallersdorf mit einer Gesamtzeit von 2:39 Stunden den ersten Platz knapp vor der RK München-Nord I.

Die Marschierer der erstplatzierten Mannschaften erhielten Medaillen, alle Teilnehmer Urkunden. Die RK Ulbering konnte den Wanderpokal entgegennehmen. Die Siegerehrung nahmen der Vorstand der KRK Kößlarn Josef Pfliegl und Kreisorganisationsleiter Stabsfeldwebel d. R. Alfred Hainer vor. Hainer überbrachte die Grüße des Kreisvorsitzenden Alban Friedlmeier und wertete die gut besuchte und organisierte Veranstaltung als gelungen. − bu


Kreisdelegiertenversammlung Rottaler Reservisten

PNP 25.11.2012

Neue Kreisvorstandschaft gewählt

Die Reservisten der Kreisgruppe Rottal haben eine neue Vorstandschaft gewählt. Die besten Glückwünsche überbrachten für den Landkreis Rottal-Inn die stellv. Landrätin Edeltraud Plattner, vierte von links, von der Bezirksgruppe Niederbayern Josef Schmid, rechts außen und der Kreisorganisationsleiter Alfred Hainer, zweiter von rechts. Mitglieder der Kreisvorstand-schaft sind, von links: stellv. Kreisvorsitzender Franz Straubinger, Kreiskassenwart Florian Friedlmeier, stellv. Kreisvorsitzender Hans-Martin Sailer, Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier, 1.stellv.Kreisvorsitzender Walter Steiner und Kreisschriftführer Roland Fleischmann.

Hirschbach: Zur Delegiertenversammlung hatte die Kreisgruppe Rottal im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. die Vertreter ihrer 31 Reservistenkamerad-schaften ins Gasthaus Kirschner nach Hirschbach eingeladen. Neben vielen Mitgliedern, die den Saal gut füllten, konnte Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier die stellvertretende Landrätin Frau Edeltraud Plattner sowie den Vorsitzenden der Bezirksgruppe Niederbayern im Reservisten-verband Herrn Josef Schmied aus Osterhofen begrüßen.

Alle vier Jahre muss im Reservistenverband eine derartige Versammlung einberufen werden, bei der die Mitglieder der Kreis-vorstandschaft, allen voran natürlich der Kreisvorsitzende und der Kreiskassenwart ihre Tätigkeitsberichte abgeben und den Vertretern der Kameradschaften Rede und Antwort stehen müssen. Im Anschluss ist eine neue Kreisvorstandschaft zu wählen. Frau Plattner bedankte sich in einem Grußwort ganz besonders bei den Reservisten für ihren steten Einsatz in ihren Gemeinden bei den Volkstrauertagen und für die Beteiligung und das Auftreten in Uniform an den verschiedensten Vereinsfesten. Diese Aufgabe werde mit zunehmender Verkleinerung der Bundeswehr immer wichtiger. Als Versammlungsleiter wurde nun der Bezirksvorsitzende Josef Schmied bestimmt, der die Tagesordnung sowie die Wahl ordnungsgemäß abwickelte.

Einen sehr ausführlichen Bericht über die Reservistenarbeit in der Kreisgruppe Rottal, während der letzten vier Jahre gab Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier ab. Als erstes ging er auf die Mitgliederzahlen ein. Diese waren nur leicht zurückgegangen, der Schock der Schließung der Rottalkaserne sei so gut wie überwunden und der Mitgliederstand hatte sich auf knapp 1400 Mitglieder eingependelt. Der alljährliche Verlust an Mitgliedern durch Todesfälle und Austritte könne regelmäßig durch Neuaufnahmen getilgt werden. Dabei sei es sehr erfreulich, dass immer noch sehr junge Reservisten dem Verband beitreten und hier Aktivitäten zeigten. Dies führte der Kreisvorsitzende vor allem auf das vielseitige und attraktive Veranstaltungsangebot zurück, welches den Kameraden geboten werde. Hier sei der Schießsport natürlich ein wesentlicher Bestandteil, aber auch konditionell fordernde militärische Wettkämpfe wie Leistungs- und Orientierungsmärsche oder Militärische Vielseitigkeitswettkämpfe seien Zugpferde in der Reservistenarbeit. Kürzungen in der Freiwilligen Verwendungsunabhängigen Reservistenarbeit im Jahre 2010 durch die Bundeswehr, der viele zur Tradition gewordenen Veranstaltungen zum Opfer gefallen waren, konnten durch das Engagement der Reservisten kompensiert werden. Diese würden jetzt als Veranstaltungen durch den Reservistenverband durchgeführt. Betroffen waren vor allem Militärische Schießveranstaltungen, welche nun mit zivilen Waffen im Verbandsrahmen durchgeführt werden. Die Glanzleistung war hierbei wohl der Reservistenwettkampf  den die Reservistenkameradschaft Triftern im Jahre 2011 ganz ohne Unterstutzung der Bundeswehr veranstaltet hatte.


Wie sich der Wegfall der Wehrpflicht in den nächsten Jahren auf die Reservistenarbeit auswirken wird, bleibt abzuwarten. Friedlmeier bedankte sich bei allen Mitgliedern der Kreisvorstandschaft sowie bei allen Vorsitzenden der Reservistenkameradschaften für die engagierte und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Im Rahmen seines Berichtes wurde auch den verstorbenen Mitgliedern der letzten vier Jahre gedacht. Allen voran besonders verdienter Kameraden wie Josef Auer, Alois Maier und Dietmar Kirsten. Mit der Neuausrichtung der Bundeswehr kämen auch auf die Reservisten neue Aufgaben zu. So sollen diese vermehrt in der Nachwuchswerbung und bei der Präsents der Bundeswehr in der Gesellschaft tätig werden. Außerdem soll dafür geworben werden, dass sich Reservisten  für „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte zur Verfügung stellten. Diese RSU Kräfte sind Einheiten, die rein aus Reservisten bestünden und vor allem zur Bewachung von Bundeswehrliegen-schaften und zum Katastrophenschutz eingesetzt werden sollen. Es sei daran gedacht, dass deren Ausbildung im Rahmen der Veranstaltungen der Reservisten, aber auch bei Aufenthalten auf Truppenübungsplätzen stattfinden sollten. Interessenten könnten sich jederzeit in der Kreisgeschäftsstelle oder direkt beim Landeskommando Bayern melden.

Sehr zur Zufriedenheit der Zuhörer fiel auch der Bericht des Kreiskassenwartes Florian Friedlmeier aus. Trotz größerer Investitionen konnte der Kassenstand gehalten werden in seiner Präsentation zeigte er die größeren Posten bei den Ein- und Auszahlungen auf. Besonders schlüsselte er die finanzielle Abwicklung des alljährlichen Neujahrsempfanges und der Kreisgruppenausflüge auf. Die Revisoren Helmut Huber und Andreas Zehentleitner bestätigten ihm eine einwandfreie und ordentliche Kassenführung, worauf die Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung beschlossen wurde. Die anschließende Neuwahl der Vorstandschaft erbrachte nur eine kleine personelle Veränderung.

Nicht unerwartet aber doch sehr überraschend klar wurde der bisherige Amtsinhaber Alban Friedlmeier in geheimer Wahl mit 100% der Abgegebenen Stimmen wieder in das Amt des Kreisvorsitzenden gewählt. Das Ergebnis wurde von den Anwesenden mit viel Applaus entgegengenommen. Friedlmeier geht somit in seine sechste Amtsperiode in ununter-brochener Reihenfolge. Zu seinem 1. Stellvertreter wurde Walter Steiner von der RK Hirsch-bach wiedergewählt, Der ebenfalls seit vielen Jahren Mitglied der Kreisvorstandschaft ist. In die Posten der zwei weiteren stellv. Kreisvorsitzenden wurde Franz Straubinger von der RK Julbach wiedergewählt und als neue Kraft kam Hans-Martin Sailer von der RK Simbach am Inn in dieses Gremium. Das tragende Amt des Kreiskassenwartes blieb in den bewährten Händen von Florian Friedlmeier von der RK Simbach am Inn und als Kreisschriftführer wurde Roland Fleischmann von der RK Rottau/Pockin-Land bestätigt. Daraufhin folgte noch die Bestimmung der Delegierten für die Bezirks- und Landes-delegiertenversammlung. Zum Abschluss der Neuwahl erfolgte die Verpflichtung der neuen Kreisvorstandschaft durch den Wahlleiter. Dabei musste ihm jedes Vorstandsmitglied mit Handschlag versprechen, die Kameradschaft zu pflegen und die Satzung zu wahren. Nun kam der Kreisorganisationsleiter Alfred Hainer zu Wort, der vor allem das Veranstaltungsangebot des Jahres 2013 vorstellte und einige weitere Verwaltungsangelegenheiten bekannt gab. Bei der Abschließenden Allgemeinen Aussprache wurden nur kleinere Themen angesprochen, die alle geklärt werden konnten. Für die Zukunft wünschte sich Alban Friedlmeier weiterhin eine so gute und engagierte Zusammenarbeit in der Kreisvorstandschaft, aber auch mit der Vorsitzenden der- und den Kameraden in den Reservistenkameradschaften.

Bericht und Foto:Alban Friedlmeier