Berichte der Rottaler-Reservisten 2015
       
Rottaler Neujahrsempfang 2015

PNP 14.01.2015

Warum die Marine so wichtig ist

Vizeadmiral a.D. Witthauer beim Neujahrsempfang der Reservisten – Sorge nach Terroranschlägen in Paris

von Viktor Gröll

Beim Neujahrsempfang der Rottaler Reservisten: (von links) Hans May, MdL Reserl Sem, Vizeadmiral a.D. Hans-Jochen Witthauer, Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier, die stv. Landräte Klaus Jeggle (Passau) und Edeltraud Plattner (Rottal-Inn) sowie Bürgermeister Josef Hasenberger. − Fotos: Gröll

Bad Birnbach. Der Neujahrsempfang der Rottaler Reservisten zieht Jahr für Jahr erstklassige Redner ins ländlichen Bad. Heuer kam mit Vizeadmiral a.D. Hans-Jochen Witthauer erstmals ein hochdekorierter Marineoffizier ins Artrium, das wieder bestens besucht war. "Die Deutschen lieben die See – in der Regel vom Strand aus", sagte der Redner. Doch er führte eine ganze Menge an Gründen an, warum man sich mehr für die Marine und ihre Belange interessieren sollte. Und er ermahnte Politik und Gesellschaft, dafür auch die nötigen Mittel bereitzustellen.

Teil der staatlichenRisikovorsorge

Deutschland habe maritime Interessen einer modernen Export- und Handelsmacht. Gerade dieses innovative, reiche Land, diese global vernetzte Wirtschafts- und in einem Bündnis fest integrierte Mittelmacht müsse die strategischen Belange erkennen, sagte Witthauer. Sicherheit, Frieden, Freiheit und die Erhaltung der eigenen Entscheidungssouveränität seien die Basis für die Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik im Einklang mit der wirtschaftlichen Prosperität.

Der Chor "Mosaik" unter Leitung von Sonja Hennhöfer (rechts) umrahmte die Veranstaltung.

Der Wohlstand gehe einher mit sozialem Frieden. "Ungehinderter" Welthandel müsse daher das Signalwort für deutsche Interessen und für die Bedeutung der See, der Hochstraße des Erdballs, sein. Dabei stellte er fest: "Meere trennen nicht, sie verbinden." Und sie hätten eine große Bedeutung für das Dasein der meisten Menschen. So seien nicht nur 70 Prozent der Erde mit Wasser bedeckt, es würden auch 80 Prozent aller Menschen in Küstennähe leben. "Küsten bilden zwei Drittel der EU-Außengrenze", ließ Witthauer wissen. Und schließlich würden 95 Prozent des weltweiten Fernhandels über die See abgewickelt, ganz abgesehen von den hunderttausenden Menschen, die in der maritimen Wirtschaft arbeiten würden.

Die rund 49500 Schiffe im internationalen Seeverkehr würden einen vergleichsweise umweltfreundlichen, billigen und sicheren Transport bieten. Grundsätzlich sei das System aber auch anfällig für Störungen.

Durch Terrorismus oder Piraterie etwa, durch organisierte Kriminalität oder Auswirkungen regionaler Konflikte. Die deutsche Marine sei deshalb als Teil der staatlichen Risikovorsorge zu sehen, betonte der Vize-Admiral. Es gehe um die kontinuierliche Überwachung der Seewege und die Kontrolle der Handelsrouten ebenso wie um Schutz von Handelsschiffen, Abwehr von Minen, humanitäre Operationen und klassische Seekriegsführung.

Witthauer listete eine Reihe von Einsätzen in den vergangenen Jahren auf und machte den beteiligten Soldaten ein großes Kompliment: "Sie handeln hochprofessionell und erfolgreich." Dafür brauche es aber auch künftig eine übergreifende Abstimmung zwischen Nationen, Bundesländern und beteiligten Ressorts. Die finanziellen Spielräume seien begrenzt, die Aussetzung der Wehrpflicht bereite Sorgen. Die Umstrukturierung der Marine sei in der Realisierung, sagte der Referent. 13800 Angehörige der militärischen Marine seien "gerade hinreichend". Dagegen sei mit dem Marinekommando in Rostock ein neues Kraftzentrum entstanden. Inhaltliche Änderungen in der Marine würden greifen, personalintensive Zwischenebenen seien entfallen. "Die Kommandostrukturen wurden noch weiter gestrafft", meinte er: "Mehr Optimierung geht nicht."

Vor der Rede Witthauers machte Reservisten-Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier deutlich, dass man auch das elfte Jahr nach dem Aus für die Rottalkaserne in Waldstatt bei Pocking gut gemeistert habe. Unter anderem nannte er die Durchführung der Niederbayerischen Bezirksmeisterschaft in militärischer Vielseitigkeit durch die RK Triftern. Auch die Reservisten hätten Sorge um den Nachwuchs, sagte Friedlmeier mit Blick auf die Aussetzung der Wehrpflicht.

Schutz der Demokratieeine große Aufgabe

Bürgermeister Josef Hasenberger freute sich über den neuerlichen Besuch der Reservisten im Kurort. MdL Reserl Sem, stv. Landrätin Edeltraud Plattner und ihr Passauer Kollege Klaus Jeggle verwiesen in Grußworten auf die 70 Jahre andauernde Friedensperiode und auf die große Aufgabe, die Demokratie zu schützen – einschließlich der Menschenrechte und -würde, der Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Die Reservisten würden hier einen wichtigen Beitrag leisten, betonte Sem.

Grußworte sprachen auch Oberstleutnant Hans Mai (stv. Kommandeur des Regionalstabes für territoriale Aufgaben Ost) und Oberstleutnant d.R. Johann Schmidt (stv. Landesvorsitzender im Reservistenverband). Die musikalische Umrahmung oblag dem Chor "Mosaik" aus Rotthalmünster unter Leitung von Sonja Hennhöfer.

 

Alois Maier Gedächnismarsch 2015

PNP 05.03.2015

120 Teilnehmer beim Marsch zum Gedenken an Alois Maier

Bürgermeister Ludwig Gschneidner (3. v. li.) wird gleich das Startkommando geben. Der Ulberinger Reservisten-Vorsitzende Stefan Geisberger (li.) und sein Organisationsleiter Günther Allramseder (2. v. li.) hatten vorher die Teilnehmer begrüßt. Mit dabei auch Reservisten-Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier (4. v. li.). − Foto: Hascher

Ulbering. Auch heuer fand der Alois-Maier-Gedächtnismarsch der Ulberinger Reservisten statt – zum dritten Mal im Gedenken an den verstorbenen früheren Bürgermeister und Reservisten-Vorsitzenden. Es nahmen insgesamt 120 Marschierer die drei gut markierten Routen (5 km Familienstrecke sowie 12 km und 16 km Leistungsstrecke) in Angriff.

Am Start hatte der Ulberinger Reservisten-Vorsitzende Stefan Geisberger die eifrigen Marschierer, darunter zahlreiche Familien, begrüßt und die Streckenführungen vorgestellt. Der Schirmherr, Bürgermeister Ludwig Gschneidner, zeigte sich sehr erfreut über die rege Teilnahme. Er begrüßte auch den Kreisvorsitzenden der Reservisten, Alban Friedlmeier, der ebenfalls auf der längeren Strecke mitmarschierte.

Nach dem Startkommando durch den Gemeinde-Chef machten sich die Teilnehmer auf den Weg. Besonders die 5-Kilometer-Runde traf bei zahlreichen Familien auf großes Interesse. Auch viele Nordic-Walking-Begeisterte wählten diese kürzere Strecke. Nicht zuletzt nutzten viele sportlich ambitionierte Langstreckenläufer die 16-km-Strecke zu Trainingszwecken und erzielten dabei – nach eigenen Angaben – sehr gute Zeiten.

Sieger der Meistbeteiligungs-Wertung für die zivilen Teilnehmer wurde der TSV Ulbering, dessen Sportler den Marsch als Trainingsauftakt für die Rückrunde nutzten. In der militärischen Wertung zeigte sich die Reservistenkameradschaft Simbach als Team mit den meisten Teilnehmern.

Eine Stärkung gab es am Ende des Marsches mittags am Gasthaus Irberwirt. Die schmackhafte Verpflegung wurde von allen Teilnehmern gerne angenommen. Ganz besonders freuten sich die Reservisten über die trotz des Wetters doch sehr gute Resonanz der Veranstaltung, vor allem auch deshalb, weil der Erlös in vollem Umfang der Renovierung der Kirchenorgel in Ulbering zugute kommt.− wh

 

Kreisgruppenausflug 2015

PNP

Rottaler-Reservisten an der Mosel

 

Pfarrkichen: Mit der Mosel hatten sich die Reservisten der Kreisgruppe Rottal in diesem Jahr wohl eine der schönsten Gegenden Deutschlands für ihren Jahresausflug ausgewählt. Nachdem man auf der Hinfahrt im größten Weinfass der Welt in Bad Dürckheim zu Mittag gegessen hatte wurde in Kröv an der Mosel das Quartier bezogen. Da dort ein viertägiges Weinwanderwochenende veranstaltet wurde und dazu auch alle Weingüter ihre Kellertüren offen hatten, war Kröv ein idealer Mittelpunkt um diesen deutschen Landstrich und den dort heimschen Wein mit dem Markennamen „Nacktarsch“ kennenzulernen. Mit in das Programm gehörte auch eine Stadtführung durch Trier, wobei die Teilnehmer viel interessantes über die römische- und mittelalterliche Geschichte dieser Stadt erfuhren. Weiters wurden die herrlichen Städte Bernkastl und Cochem besucht. In letzterer scheute kaum  einer den Aufstieg zur Reichsburg, da man von dort eine herrliche Aussicht über die Stadt und die Mosel genießen konnte. Auch bei einer Schifffahrt durch die vielen Windungen der Mosel konnte diese und die steilen Weinberge bewundert werden. Den Moselwein lernte man auch bei einer Weinprobe in Senheim kennen. Dort brachte der Besitzer des Weingutes Schlagkamp der bayrischen Reisegruppe seinen Moselwein auf sehr humoristische Weise näher, was diese mit viel Applaus und reichlich Weinbestellungen honorierten. Auch den Weinbau in Kröv lernten die Reisenden bei einer, durch einen Winzer geführten Wanderung über die dortigen Weinberge kennen. Bei ihren allabendlichen Exkursionen durch die Kröver Weinkeller vertieften die Rottaler Touristen ihre Weinkenntnisse auch noch eingehend. Eine Rundfahrt durch den Hundsrück mit den Städten Idar-Oberstein und der Besichtigung des schön restaurierten Städtchens Herrstein rundete den diesjährigen Kreisgruppenausflug der Rottaler Reservisten ab. Den Abschluss bildete die Besichtigung einer Edelsteinschleiferei in  Kirschweiler. Sehr zur Freude der mitreisenden Damen konnte dort auch Edelsteine der verschiedensten Art und Preiskategorien eingekauft werden.

Bildbeschreibung: Beim diesjährigen Ausflug der Kreisgruppe Rottal im Reservistenverband an die Mosel gehörte die Stadt Trier mit ins umfangreiche Programm. Zum Abschluss der dortigen Stadtführung sammelte sich die Reisegruppe vor der „Porta Nigra“, einem Stadttor aus der Römerzeit.

Bild und Bericht von Alban Friedlmeier

 

 

Jahreshauptversammlung RAG 6630 Inntal

PNP 18.06.2015

Franz Straubinger weiter an der Spitze

Jahreshauptversammlung mit Neuwahl der RAG-Schießsport "6630 Inntal"

Die neue Vorstandschaft der RAG "6630 Inntal" mit (v. li.) Kreisvorsitzendem Alban Friedlmeier, Florian Friedlmeier, Joachim Kiehl, Thomas Gilg, Franz Straubinger und Walter Steiner. − Foto: Neuburger

Simbach. Neben den Berichten aus der Vorstandschaft stand diesmal auch wieder die Neuwahl der Vorstandschaft der RAG (Reservistenarbeitsgemeinschaft) "6630 Inntal" im Stüberl der Heraklithschützen auf der Tagesordnung.

Die Neuwahl der Vorstandschaft ergab folgendes Ergebnis: Vorsitzender bleibt Franz Straubinger, sein Vertreter bleibt Florian Friedlmeier, das Amt des Schriftführers übernimmt Joachim Kiehl, das Amt des Kassiers Thomas Gilg. Als Schriftführer wurden Bernhard Frei und Alfred Schmid im Amt bestätigt, zu Vertretern der Kassenprüfer wurden Klaus Huber und Peter Melnezcuk gewählt.

RAG-Vorsitzender Franz Straubinger begrüßte zuvor besonders den Kreisvorsitzenden Rottal-Inn des Reservistenverbandes, Alban Friedlmeier, und seinen Stellvertreter Walter Steiner. Den Tätigkeitsbericht der RAG hatte sein Stellvertreter Florian Friedlmeier zusammen gestellt. In der 67 Mitgliedern zählenden RAG ist die Reservistenkameradschaft Simbach mit 37 Mann die stärkste Fraktion.

Die RAG-Schießsport ist für die Durchführung von Wertungs- und Übungsschießen sowie für die Ausbildung und Weiterbildung von Schießleitern und Aufsichten verantwortlich. Insgesamt wurden 24 Übungsschießen in Freyung, Ering und auf dem Schießstand der Heraklithschützen veranstaltet. Dazu kommen die großen Schießereignisse wie zum Beispiel das Rottal-Inn Pokalschießen und das Internationale Militärschießen der RK Simbach.

Bei der Instandsetzung des Heraklithschießstandes waren die Mitglieder der RAG voll im Einsatz, so dass die Abnahme durch das Landratsamt ohne Mängel erfolgen konnte. Neben vielen guten Ergebnissen bei den verschiedenen Wettkampfschießen konnte ein Mitglied der RAG auch den BKV-Pistolencup gewinnen.

Kassier Joachim Kiehl legte einen ausführlichen Kassenbericht vor, aus dem hervorgeht, dass die RAG schwarze Zahlen schreibt. Die beiden Kassenprüfer, Bernhard Frei und Alfred Schmid, bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.

In seinem Grußwort stellte Kreisvorsitzender Friedlmeier fest, dass das Schießen mit Gewehr, Maschinengewehr und Pistole und damit das Erringen von Pokalen bei den Reservisten immer noch an erster Stelle aller Reservistenaktivitäten steht.                                              − neu

 

1. Triftener Orientierungsmarsch

PNP 14.07.2015

Reservisten trotzen der Hitze

Simbach gewinnt Premiere des Orientierungsmarsches – Zehn Mannschaften treten an

Wettkämpfer und Organisatoren mit (2. Reihe von rechts) SRK-Vorstand Johann Zinsberger, Uli Walz, Kreisvorsitzendem Alban Friedlmeier sowie Gesamtleiter Johann Obernhuber (vorne rechts) und Geschäftstellenleiter Alfred Hainer (vorne 2. von links). − Foto: red

Triftern. Anstrengend aber schön – so lautete die einhellige Meinung der Teilnehmer am 1. Trifterner Orientierungsmarsch. Der Sieg ging nach Simbach.

Die Veranstaltung wurde von der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Triftern um Vorstand Johann Zinsberger mit Unterstützung von Kreisgeschäftsstellenleiter Alfred Hainer perfekt organisiert. Johann Obernhuber übernahm die Wettkampfleitung. Die von Michael Kirschenheuter geplante, gut zehn Kilometer lange Marschstrecke war abwechslungsreich und fordernd zugleich. 14 Punkte mussten unter Verwendung von Skizzen, Kompasszahlen oder Koordinaten ohne Zuhilfenahme elektronischer Hilfsmittel angelaufen werden.

Zehn Mannschaften stellten sich dieser Aufgabe. Die weiteste Anreise hatte die Kameradschaft München-Nord. Meldekopf war am Schützenhaus in Gschaid. Nach knapp zwei Stunden erreichten die ersten Teilnehmer bei teilweise mehr als 35 Grad das Ziel am Grieser-Stüberl in Triftern. Hier mussten dann noch einige militärische Aufgaben bewältigt und Fragen zur Sicherheitspolitik beantwortet werden, die ebenfalls in die Wertung eingingen.

Den Sieg und Wanderpokal von Landrat Michael Fahmüller sicherte sich schließlich die Mannschaft RK Simbach 1 mit knappem Vorsprung vor Wittibreut und Rotthalmünster. Einige Teams nutzen noch die Möglichkeit zum "Kleiderschwimmen" im Freibad zur Vorbereitung auf die "Deutsche Reservistenmeisterschaft" in Roth. Die "normalen" Badegäste staunten nicht schlecht als sich die Reservisten mit Uniform ins kühle Nass begaben. Der Dank galt der Marktgemeinde und Bademeister Alfred Friedrich, welche dieses Training ermöglicht hatten.

Bei der Siegerehrung zollte Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier den Teilnehmern großen Respekt für ihre Leistungen. Uli Walz dankte auch den Steinbergschützen Gschaid und dem TSV Triftern für die Unterstützung.− red

 

Pistolenkreismeisterschaft RAG 6630 Inntal

PNP 01.08.2015

Starke Leistungen mit der Pistole

Reservisten AG führt Kreismeisterschaft in Simbach durch

Mit ihren schießsportlichen Leistungen belegten Albrecht Zeilhuber (Mitte) Platz 1, Peter Grill (re.) Platz 2 und Franz Straubinger Platz 3 bei der Pistolen-Kreismeisterschaft der Reservisten. − Foto: A. Friedlmeier

Simbach. Die Reservisten-Arbeitsgemeinschaft Inntal hatte die Mitglieder der Kreisgruppe Rottal zur 9. Pistolen-Kreismeisterschaft auf den Schießstand der Heraklith nach Simbach eingeladen.

Jeder Teilnehmer hatte mit einer 9-mm-Pistole zuerst 15 Schuss auf eine Zehnerring-Scheibe abzugeben. Anschließend musste jeder noch einmal drei mal fünf Schuss im Duellmodus abgeben, wobei die Scheibe jeweils nach fünf Sekunden wegklappt. Trotz der knappen Zeit hieß es Ruhe zu bewahren. Hier zahlten sich bei den aktiven Schützen die vielen Trainingseinheiten aus.

Den Sieg konnte sich mit bemerkenswerten 288 von 300 möglichen Ringen Albrecht Zeilhuber von der RK Julbach sichern. Es folgten auf Platz 2 Peter Grill (Simbach) mit 285 Ringen, auf Platz 3 Franz Straubinger (Julbach) mit 284 Ringen, Platz 4 Walter Steiner (Hirschbach) mit 283 Ringen und auf Platz 5 Lorenz Eichinger (Julbach) mit 276 Ringen. Vom Vorsitzenden der RAG Inntal, Franz Straubinger, konnten die Bestplatzierten die Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen. Außerdem bedankte er sich bei allen Helfern und Teilnehmern für ihren Einsatz und das disziplinierte Verhalten auf dem Schießstand.      − af

 

Kreisgruppe 6630 Rottal

PNP 24.08.2015

Tanzschifffahrt der Reservisten


Pfarrkirchen. Dass die Reservisten nicht nur schießen und marschieren können, haben sie kürzlich bei der Tanzschifffahrt der Firma Wurm und Köck auf der Donau unter Beweis gestellt. Zur Freude ihrer Damen schwangen sie dort nämlich eifrig und gekonnt das Tanzbein. Insgesamt 40 Teil-nehmer waren der Einladung der Kreisgruppe Rottal gefolgt und legten zu einem Tanzabend auf dem Kristallschiff im Passauer Hafen ab. Bei guter Musik, kühlen Getränken, schmackhaftem Essen und netten Gesprächen verging die Zeit auf der Fahrt nach Engelhartszell und wieder zurück für die Teilnehmer leider viel zu schnell. Die Kulisse der herrlichen Flusslandschaft, die man vor allem vom Oberdeck des Schiffes aus bei sommerlichen Temperaturen genießen konnte, trug dabei sicherlich nicht unwesentlich zum guten Gelingen dieses schönen Abends bei.− red/Foto: red

 

 

4. Niederbayerische Vergleichsschießen - 36. RIPS

PNP

Niederb. Vergleichsschießen

Zu unserem diesjähriges Niederbayerisches Vergleichsschießen konnten wir 84 Teilnehmer und 42 Teilnehmer beim Rottal-Inn-Pokal-Schießens auf der Standortschießanlage in Freyung / Linden begrüßen. Nur 2013 hatten wir mit 22 Mannschaften mehr beim Ndb. Vergleichs-schießen und ebenfalls 10 - wie heuer beim RIPS. Die Siegerehrung führten der Gesamt-leitende Walter Steiner zusammen mit dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden James Benedix durch. Sie wurden unterstüzt durch den Kreisorganisationsleiter Alfred Hainer.

Beim niederbayerischen Vergleichsscheißen 2015 konnte sich die 1. Mannschaft der RAG Rottal-Inn / Hirschbach I mit 653 Ringen den Titel vom Vorjahressieger und heuer zweitplatzierten RAG Landshut I (638 Ringe) und der RAG Inntal / RK Simbach a. Inn I (635 Ringe) zurück-erobern. Es folgten auf den weiteren Plätzen die 2. Mannschaft der RAG Inntal / RK Simbach a. Inn II (625 Ringe), RAG-Bayerwald / RK Preying (589 Ringe), RAG Landshut II (577 Ringe) und RAG Otzing II (571 Ringe).

Auch beim RIPS siegte somit die 1. Mannschaft der RAG Rottal-Inn / Hirschbach I mit 653 Ringen vor der RAG Inntal / RK Simbach/Inn I (635 Ringe) und der RAG Inntal / RK Simbach a. Inn II (625 Ringe). Es folgten auf den weiteren Plätzen die 2. Mannschaft der RAG Rottal-Inn / RK Hirschbach II (Platz 4 mit 544 Ringe) und RAG-Rottal-Inn / RK Rottalmünster (Platz 5 mit erstmals 2 Damen und 528 Ringe).

Als die Besten Schützen stellten sich wiederum die Kameraden unserer Kreisgruppe Rottal in Niederbayern heraus. Bester Einzelsieger mit Gewehr und Pistole wurde heuer Marco Seider mit 181 Ringen von der RAG Rottal-Inn / RK Hirschbach. Ihm folgen Hans Sailer mit 176 Ringen und Harald Reichholf mit 171 Ringen (beide RAG Inntal / RK Simbach am Inn). Einzelsieger in Niederbayern wurden Michael Schmid mit 90 Ringen beim Gewehr und mit 96 Ringen Bernhard Höpfl mit der Pistole (beide RAG Otzing).

Beim RIPS ging der Sieg im Gewehrschießen an Sailer Hans-Martin (RAG Inntal/Simbach) mit 88 Ringen. Platz 2 ging an r Kevin Bischof (RAG Rottal-Inn/Hirschbach) mit ebenfalls 88 Ringen (aber nur 2 Zehnern). Den 3. Platz erreichte mit 87 Ringen der Gesamtsieger Marco Seider von der RAG Rottal-Inn/Hirschbach. Spannend umkämpft wurde der 1 Platz mit der Pistole, da 3 Schützen jeweils 94 Ringe erreichten. Hier siegte Peter Grill mit 6 Zehnern vor Anton Schwägerl (beide von der RAG Inntal/Simbach) und Marco Seider (RAG Rottal-Inn/Hirschbach) mit jeweils 5 Zehnern. Anton konnte sich nur mit der besseren Probeserie (2 Zehner und eine Acht) vor Marco (2 Neuner und eine Acht) durchsetzen.

Für ihre langjährige und tatkräftige Mitarbeit bei diesen Pokalschießen wurden die Kameraden Florian Friedlmeier (Gesamtauswertung) und Franz Hofbauer (Auswertung Gewehr) mit der silbernen Ehrenmedaillie und die Kameraden Hans-Martin Sailer (Standleitung Pistole) und Helmut Schmid (Standleitung Gewehr) mit der goldenen Ehrenmedaille der Bezirksgruppe Niederbayern durch den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden James Benedix ausgezeichnet. Ich denke sie haben sich diese Auszeichnungen schon lange verdient und danke ihnen für ihr Mitwirken.

Ich gratuliere den Einzelsiegern für Ihre Erfolge und danke nochmals allen Kameraden, welche wieder zum Gelingen unseres legendären Rottal-Inn-Pokal-Schießens und Niederbayerischen Vergleichsschießens beigetragen haben. Nur durch Eure tatkräftige Unterstützung ist es möglich diese Veranstaltung mit dem effektiven Einsatz von Material und "Manpower" so reibungslos durchzuführen.


Walter Steiner
Kreisschießsport-Verantwortlicher
der Rottaler Reservisten

 

 

Ehrungen RIPS 2015

PNP

Ehrungen beim RIPS 2015

Auf dem Bild sind von rechts: Stellvertretender Bezirksvorsitzender James Benedix,  Florian Friedlmeier, Franz Hofbauer, Helmut Schmid, Hans-Martin Sailer und 1. Stellv. Kreisvor-sitzender Walter Steiner.

Freyung: Für ihre tatkräftige Mitarbeit beim Niederbayerischen Vergleichsschießen wurden durch den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden James Benedix die Kameraden Florian Friedlmeier (Gesamtauswertung sowie Kreiskassier und stellvertretender RAG-Vorsitzender der RAG Inntal) sowie der RAG-Vorsitzende der RAG Egglham Franz Hofbauer (Scheibenaus-wertung Gewehr) mit der silbernen Ehrenmedaille der Bezirksgruppe ausgezeichnet. Des Weiteren wurden die Kameraden Hans-Martin Sailer (Standleitung Pistole und stellver-tretender Kreisvorsitzender) sowie der RAG-Vorsitzende der RAG Rottal-Inn Helmut Schmid (Standleitung Gewehr) mit der goldenen Ehrenmedaille der Bezirksgruppe Niederbayern ausgezeichnet.


Nur durch ihre vorbildliche Kameradschaft und tatkräftige Mitarbeit konnte 2010 die Tradition des Rottal-Inn-Pokal-Schießens im Rahmen der RAG-Schießsport in der Kreisgruppe Rottal und ab 2012 das Niederbayerische Vergleichsschießen fortgesetzt werden. Sie setzen sich auch in ihren RAGen, der Kreisgruppe und internationalen Veranstaltungen besonders für den Schießsport im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. ein.

Ich denke sie haben sich diese Auszeichnungen schon lange verdient und danke ihnen für ihre kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Walter Steiner
1. Stellv. Kreisvorsitzender der Kreisgruppe Rottal